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Hausverbot für Direktorin

In einer bislang einmaligen Aktion verhinderten Eltern und Lehrer gemeinsam die Rückkehr der umstrittenen Direktorin:

http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,534728,00.html

Mehr Infos zum Fall unter: http://www.wikio.de/news/Frech-Becker

Zitat:

"Diese Frau darf an keiner Schule mehr unterrichten", sagte die stellvertretende GEW-Landesvorsitzende Doro Moritz am Montag. "Die Angst vor weiteren Demütigungen, Beleidigungen und Einschüchterungen von Frech-Becker macht nicht nur viele Schülerinnen und Schüler, sondern auch Lehrkräfte krank", so Moritz. Das Kultusministerium hatte vorsorglich sogar einen Schulpsychologen geschickt, da Lehrer, Eltern und Schüler "psychosomatische Beschwerden" befürchteten.

Leider kein Einzelfall. Nicht selten berichten uns Eltern und Lehrer von ähnlichen Zuständen. Autoritärer Führungsstil (schlimmstenfalls noch gepaart mit Inkompetenz) reicht heute nicht mehr aus und wirkt sich immer kontraproduktiv auf die Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter, das Arbeits- und Schulklima aus. Die Folgen sind hohe Krankenstände, ein schlechtes Verhältnis zur Elternschaft, Vertrauensverlust und letztendlich eine Störung des Schulfriedens bis hin zum Chaos.

Ohne Rücksicht auf die daraus resultierende Notlage des Kollegiums, der Schüler und Eltern, werden solche "Störfaktoren" aber oft noch viele Jahre im Dienst belassen, bis Burn-Out oder das Erreichen des Rentenalters dem Trauerspiel ein Ende setzen.

Erfreulich: Immer häufiger arbeiten Pädagogen und Eltern Hand in Hand, wenn es um die Beendigung unhaltbarer Zustande und die Schaffung eines gesunden, demokratischen und friedlichen Schulklimas geht, in dem ohne Angst gelernt und gelehrt werden kann.

Zitat:

Cornelia Frech-Becker, die Frau des früheren Pforzheimer Oberbürgermeisters Joachim Becker, sieht sich als "Opfer einer infamen Ablösungskampagne". Sie hatte 1998 die Leitung der Grund- und Hauptschule mit zwölf Klassen übernommen. Nach Medienberichten hatte es bereits wenig später Ärger mit den Eltern der Kinder wegen ihres pädagogischen Konzeptes und des Umgangs mit den Schülern gegeben.

Interessant: In keinem Fall dieser Art darf das Wort "Kampagne" fehlen.

Ist es der letzte, verzweifelte Versuch sich in die Opferrolle zu begeben und mit den oft abstrusesten Verschwörungstheorien nach "Schuldigen" zu suchen?

Immerhin: Es bewahrt davor, sich jemals mit eigenem Fehlverhalten kritisch auseinander setzen zu müssen. Wenn´s denn hilft - seien wir gnädig!

   

21.2.08 22:26
 



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