http://www.rp-online.de/public/article/regional/niederrheinnord/duisburg/nachrichten/duisburg/518925 Ohrfeige im Schulflur
Hauptschullehrer nach Verurteilung in Revision
Der Vertrauenslehrer, an den sich Marvin noch am selben Tag wandt, will sogar rote Striemen im Gesicht des Jungen entdeckt haben. Über den Angeklagten hätten sich bei ihm auch früher schon Schüler beschwert, sagte der 61-Jährige im Zeugenstand. Anzeigen seien aber nie erstattet worden. Im Kollegenkreis waren uns da die Hände gebunden.“
Dieser Abschlusssatz ist hochinteressant.
DIE HÄNDE GEBUNDEN?
Man fragt sich, wozu Vertrauenslehrer gewählt werden, wenn ihnen anschließend - ja, von wem denn wohl? - die Hände gebunden werden?
Handelt es sich bei dieser Position um eine weitere Farce vorgetäuschter Hilfe?
Nein, nicht dem Vertrauenslehrer oder dem Kollegium gilt die Kritik, sondern denen, die ihnen die Hände binden.
Jenen, die verhindern, dass diese aufrichtig besorgten Menschen sich an Schulleitung, Schulaufsicht, Ministerium, Justiz, Jugendamt etc. wenden um den ihren anvertrauten Schützlingen zu helfen.
Angelika Bachmann
www.lernen-ohne-angst.de