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Aus Fehlern lernen

Zur Broschüre "Aus Fehlern lernen"

Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber ich empfinde beim Lesen dieser Broschüre eine ungeheure Befreiung.
Wenn Halbgötter in Weiß vom Olymp steigen, wenn das Wohl der Patienten im Mittelpunkt steht, Berufsethik an Wert gewinnt und Fehler aufgearbeitet werden d ü r f e n , dann kennzeichnet das eine unglaublich positive Entwicklung.

Aus Fehlern lernen...

Wer weiß, vielleicht kommt dieses Wissen ja eines Tages sogar in ALLEN Schulen an! Momentan sind die Positivbeispiele noch viel zu dünn gesät.

Vielleicht erkennt man auch im pädagogischen Rotstiftmilieu endlich die diagnostischen Chancen hinter Fehlern und Fehlverhalten - und das nicht nicht nur bei Schülern.

Angelika Bachmann

www.lernen-ohne-angst.de
29.2.08 12:03


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Hausverbot für Direktorin

In einer bislang einmaligen Aktion verhinderten Eltern und Lehrer gemeinsam die Rückkehr der umstrittenen Direktorin:

http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,534728,00.html

Mehr Infos zum Fall unter: http://www.wikio.de/news/Frech-Becker

Zitat:

"Diese Frau darf an keiner Schule mehr unterrichten", sagte die stellvertretende GEW-Landesvorsitzende Doro Moritz am Montag. "Die Angst vor weiteren Demütigungen, Beleidigungen und Einschüchterungen von Frech-Becker macht nicht nur viele Schülerinnen und Schüler, sondern auch Lehrkräfte krank", so Moritz. Das Kultusministerium hatte vorsorglich sogar einen Schulpsychologen geschickt, da Lehrer, Eltern und Schüler "psychosomatische Beschwerden" befürchteten.

Leider kein Einzelfall. Nicht selten berichten uns Eltern und Lehrer von ähnlichen Zuständen. Autoritärer Führungsstil (schlimmstenfalls noch gepaart mit Inkompetenz) reicht heute nicht mehr aus und wirkt sich immer kontraproduktiv auf die Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter, das Arbeits- und Schulklima aus. Die Folgen sind hohe Krankenstände, ein schlechtes Verhältnis zur Elternschaft, Vertrauensverlust und letztendlich eine Störung des Schulfriedens bis hin zum Chaos.

Ohne Rücksicht auf die daraus resultierende Notlage des Kollegiums, der Schüler und Eltern, werden solche "Störfaktoren" aber oft noch viele Jahre im Dienst belassen, bis Burn-Out oder das Erreichen des Rentenalters dem Trauerspiel ein Ende setzen.

Erfreulich: Immer häufiger arbeiten Pädagogen und Eltern Hand in Hand, wenn es um die Beendigung unhaltbarer Zustande und die Schaffung eines gesunden, demokratischen und friedlichen Schulklimas geht, in dem ohne Angst gelernt und gelehrt werden kann.

Zitat:

Cornelia Frech-Becker, die Frau des früheren Pforzheimer Oberbürgermeisters Joachim Becker, sieht sich als "Opfer einer infamen Ablösungskampagne". Sie hatte 1998 die Leitung der Grund- und Hauptschule mit zwölf Klassen übernommen. Nach Medienberichten hatte es bereits wenig später Ärger mit den Eltern der Kinder wegen ihres pädagogischen Konzeptes und des Umgangs mit den Schülern gegeben.

Interessant: In keinem Fall dieser Art darf das Wort "Kampagne" fehlen.

Ist es der letzte, verzweifelte Versuch sich in die Opferrolle zu begeben und mit den oft abstrusesten Verschwörungstheorien nach "Schuldigen" zu suchen?

Immerhin: Es bewahrt davor, sich jemals mit eigenem Fehlverhalten kritisch auseinander setzen zu müssen. Wenn´s denn hilft - seien wir gnädig!

   

21.2.08 22:26


Lehrern die Hände gebunden...

http://www.rp-online.de/public/article/regional/niederrheinnord/duisburg/nachrichten/duisburg/518925

Ohrfeige im Schulflur
Hauptschullehrer nach Verurteilung in Revision

Der Vertrauenslehrer, an den sich Marvin noch am selben Tag wandt, will sogar rote Striemen im Gesicht des Jungen entdeckt haben. Über den Angeklagten hätten sich bei ihm auch früher schon Schüler beschwert, sagte der 61-Jährige im Zeugenstand. Anzeigen seien aber nie erstattet worden. Im Kollegenkreis waren uns da die Hände gebunden.“

Dieser Abschlusssatz ist hochinteressant.

DIE HÄNDE GEBUNDEN?

Man fragt sich, wozu Vertrauenslehrer gewählt werden, wenn ihnen anschließend - ja, von wem denn wohl? - die Hände gebunden werden?

Handelt es sich bei dieser Position um eine weitere Farce vorgetäuschter Hilfe?

Nein, nicht dem Vertrauenslehrer oder dem Kollegium gilt die Kritik, sondern denen, die ihnen die Hände binden.

Jenen, die verhindern, dass diese aufrichtig besorgten Menschen sich an Schulleitung, Schulaufsicht, Ministerium, Justiz, Jugendamt etc. wenden um den ihren anvertrauten Schützlingen zu helfen.


Angelika Bachmann

www.lernen-ohne-angst.de
28.1.08 08:44


Zum Spaß in die Zunge geschnitten - Mildes Urteil für Lehrerin

http://www.oe24.at/zeitung/welt/weltchronik/article202587.ece


Die Lehrerin hat großes Glück - als Jugendliche in Deutschland, wäre sie nach dieser Tat eine Spitzenkandidatin für ein Erziehungslager, Bootcamp, oder wie immer man diese Besserungsanstalten auch nennen wird.

Als Lehrerin darf man sich so ein "Späßchen ohne Verletzungsabsicht" natürlich schon mal gegen Bußgeld erlauben - war ja nur ein Kind - oder wie haben wir dieses Urteil zu verstehen?

Man stelle sich bitte die gleiche Situation unter Erwachsenen vor. Weil ein Manager während einer Aufsichtsratsitzung wiederholt nervt, greift der Vorsitzende zur Schere und schneidet ihm in die Zunge, Natürlich nur aus Spaß - und natürlich ist das Opfer selbst Schuld - warum quasselt er auch dauernd.

Angelika Bachmann www.lernen-ohne-angst.de

9.1.08 12:02


Kinderpornos - Milde Strafe für Lehrer (56)

http://www.abendblatt.de/daten/2007/06/07/751808.html

"Die Fotos und Videos zeigten laut der Anklageschrift, deren Verlesung allein eine Dreiviertelstunde dauerte, den sexuellen Missbrauch kleiner Mädchen vom Säuglingsalter an. „Diese Bilder und Videos kann man sich nur in therapeutischen Dosen anschauen“, sagte die Richterin über die Art der Aufnahmen."

Das Urteil der Richterin lautete: 2 Jahre und 4 Monate.


Nun wurde diese Strafe im Revisionsverfahren vor dem Landgericht auf 1 Jahr auf Bewährung gemindert.

http://www.abendblatt.de/daten/2007/12/18/828759.html


"Mit tiefer Abscheu bekenne ich mich zu diesen Taten, schäme mich zutiefst." Strafmildernd sei, dass er wegen einer Alkohol- und Pornosucht möglicherweise vermindert schuldfähig war.

Ein Gutachter meinte, der Lehrer sei weiter "erheblich gefährdet".

http://www.abendblatt.de/daten/2007/12/18/828759.html


Am dritten Prozesstag kam also angesichts der erdrückenden Beweislage "Reue" auf? Und auch eine Erklärung und Entschuldigung für den Täter war schnell gefunden. Alkohol- und Pornosucht...

Wie muss sich so etwas für die Opfer lesen und anfühlen?
Konsumenten schaffen einen "Markt" und werden mit jedem Mausklick zum Täter.

Solange man nur alkoholsüchtig ist, wird Rücksicht genommen?

Wie steht es mit der Rücksicht für die missbrauchten und misshandelten Babies? Wer fragt danach, wie es ihnen heute geht?
21.12.07 09:04


Qual für Kinder, Eltern und Lehrer

http://www.pnn.de/Pubs/nachrichten/pageviewer.asp?TextID=15711

Da kommt mir ein Gedanke!

Wenn das MBJS Brandenburg aus reiner Gutherzigkeit doch so gern testet, um zum Wohle der Kinder falsche Entscheidungen zu vermeiden, dann können wir uns bestimmt darauf verlassen, dass künftig auch angehende Lehrer per Test vor folgeschweren Fehlentscheidungen bewahrt werden - oder etwa nicht?

Ganz nach dem Motto der "Zentralen Vergleichsarbeiten" werden Abiturnoten und das Testergbnis (mit 40 % Gewichtung) zur Zugangsvoraussetzung für das Pädagogik-Studium. Ab einem Durchschnitt von 2,4 wird man automatisch "ausgemustert" oder darf sich in 2 "Probestunden" beweisen...

Oder noch besser? Wie wäre es mit "Zentralen Vergleichsarbeiten" und verschärften Zugangsbedingungen für Bildungspolitiker?


Angelika Bachmann


www.lernen-ohne-angst.de
13.12.07 09:34


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